Verisyse

Verisyse Intraokularlinse

Die Verisyse Linse korrigiert Fehlsichtigkeit und wird chirurgisch in das Auge eingesetzt. Durch ihre kleine Form wird sie leicht in der Vorderkammer des Auges platziert und verbleibt dort. Um eine Verschiebung der Linse zu verhindern, wird sie an der Iris befestigt. Sie besteht aus Polymethylmethacrylat, das dank seiner Verträglichkeit schon lange Zeit für Linsen im Auge verwendet wird.

Die Verisyse Linse eignet sich besonders für Personen mit sehr hoher Fehlsichtigkeit für die eine Augenlaserbehandlung nicht mehr in Frage kommt. Um sich diesem Eingriff unterziehen zu können, muss die Kurz- oder Weitsichtigkeit bereits seit einem Jahr stabil sein und man sollte im Alter von 18 bis 60 Jahren sein.

Die Risiken sind relativ gering, da das Material nur selten abgestoßen wird. Das Ergebnis ist oftmals sofort nach der Operation spürbar, spätestens aber nach einigen Wochen. Diese Behandlung hat den Vorteil, dass sie reversibel ist und somit nicht unbedingt für die Ewigkeit. Die Schmerzen sind nach der Operation relativ gering und auch das Fremdkörpergefühl bleibt nahezu aus.

Während des Eingriffs befindet sich der Patient in Narkose. Trotz aller Vorsicht kann eine Infektion nicht komplett ausgeschlossen werden, aber dank guter Nachuntersuchungen ist das Auftreten nur sehr selten. Hin und wieder kann es auch zu einer Trübung der natürlichen Linse oder zu einem erhöhten Augendruck kommen. Die Kosten werden von gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen. Einige wenige private Krankenkassen sind bereit sich daran zu beteiligen, aber alles in allem trägt der Patient die Kosten selbst.