Intraokulare Linsen
Was sind intraokulare Linsen?
Die intraokulare Linse ist eine künstliche Linse, die als Ersatz für die Linse im Auge eingesetzt wird. Man unterscheidet dabei faltbare und nicht faltbare Linsen, wobei sich die Faltbarkeit nach dem Material richtet, aus dem die intraokulare Linse gefertigt wurde. Außerdem unterscheidet man noch zwischen Vor- und Hinterkammerlinse, das heißt, die Linse wird vor bzw. hinter die Regenbogenhaut eingesetzt.
Die meisten Linsen werden implantiert nach einer Operation des Grauen Stars oder bei extremer Fehlsichtigkeit. Vor allem in Verbindung mit Augen-Laseroperationen, die zur Korrektur der Sehkraft durchgeführt werden, ist es möglich durch intraokulare Linsen eine 100%ige Sehkraft herzustellen, wo bei sowohl der komplette Ersatz der natürlichen Linse durch die Intraokularlinse (Linsentausch) als auch das Einsetzen dieser Linse zur Unterstützung der natürlichen Linse möglich ist.
Die Operation erfolgt in zwei Schritten, das heißt, es sind zwei Operationen an den Augen notwendig, da je Operation nur ein Auge mit einer Linse versehen werden kann. Die Intraokulare Linse ist nicht geeignet für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, bei Erkrankung am Grünen Star oder wenn eine bestimmte Netzhauterkrankung vorliegt. Die Implantierung von intraokularen Linsen wird seit den 50er Jahren in der Augenchirurgie durchgeführt; die Untersuchungen im Vorfeld finden meist in Augenlaserzentren wie z.B. denen von EuroEyes statt.