Acrysof
Kunstlinse für das Auge von Alcon
Wer unter einer Fehlsichtigkeit, wie Kurzsichtig- oder Weitsichtigkeit oder einer Hornhautverkrümmung leidet, der muss dies mit geeigneten Maßnahmen ausgleichen. Zum Einsatz kommen hier in der Regel Brillen, Kontaktlinsen, des Weiteren aber auch die Laser-Operationen. Wenn diese Möglichkeiten jedoch nicht vertragen werden bzw. nicht erwünscht sind, kann auch über eine Kunstlinsen-Operation nachgedacht werden. Dies bietet sich an, wenn eine Fehlsichtigkeit sehr hohe Werte angenommen hat, eine gleichzeitige Nah- und Fernfehlsichtigkeit vorliegt, jedoch auch bei Patienten die unter einer Hornhautverkrümmung leiden oder an Katarakt erkrankt sind.
Die Firma Alcon steht bereits seit vielen Jahren für Innovation auf dem Kunstlinsensektor. Mit ihrer Acrysof IOL Linse prägt sie derzeit große Teile des Intraokularlinsenmarkts. Eine hohe Verträglichkeit, herausragende optische Eigenschaften, niedrige Nachstarraten, sowie die kontrollierte Entfaltung sorgten schon 1993, bei Einführung des Models Acrysof Multi-Piece, für Aufsehen und große Erfolge des aufstrebenden Unternehmens.
Im Laufe der Jahre hat sich Alcon diesbezüglich jedoch noch weiterentwickeln können, optimierte das Design der Linse, und brachte im Jahre 2000 die Single-Piece auf den Markt. Diese ist faltbar, einstückig und ermöglicht laut Alcon aufgrund der sogenannten und patentierten Stableforce Haptiken bei Implantationen nur geringfügige Inzisionen. Der Kapselsack werde hier hervorragend ausgespannt, sodass auch auf langfristige Sicht eine hohe Stabilität im Kapselsack ermöglicht werden könne.
Ausgehend von der Single-Piece IOL wurde im Jahre 2003 der Blaulichtfilter eingeführt und eingesetzt. Stabil integriert spiegelt dieser die natürlichen Filtereigenschaften der Linse wider. Ein optimaler Schutz der Netzhaut könne hier, laut Angabe des Herstellers, gewährt werden, wobei Einschränkungen im Hinblick auf das Sehvermögen bei Dämmerlicht bisher nicht festegestellt werden konnten.
Mit Einführung der Acrysof IQ IOL konnte, wie Alcon berichtet, eine Verbesserung der Seh- und Bildqualität erreicht werden. Durch die Reduktion der Mitteldicke wird hier eine asphärische Optik erreicht, die einen chirurgischen Einschnitt von lediglich 2,2 mm ermöglicht.
Auch Patienten die unter einer Hornhautverkrümmung und Eintrübung der Linse leiden, können nach Angaben von Alcon versorgt werden. Die Acrysof Toric Intraokularlinse verfügt über eine ausgezeichnete Rotationsstabilität und bietet diesbezüglich eine Möglichkeit zur exakten Astigmatismuskorrektur. Aber auch die Acrysof Restor Aspheric ermöglicht den Patienten nach der Katarkatoperation ein sehr gutes Sehvermögen.